DFV e.V. Foren Fährschifffahrt Neues aus Dänemark 4/2017

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    Heino SehlmannHeino Sehlmann
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    Neue Reederei am Start
    Die Reederei ÆrøXpressen will im Frühjahr 2019 die Route Marstal (Ærø) – Rudkøbing (Langeland) mit einem noch zu bauenden Katamaran wiedereröffnen. Mit zwei Werften wurden Verhandlungen aufgenommen. Die Fähre soll hybrid betrieben werden, wobei zu einem späteren Zeitpunkt ein reiner E-Betrieb angestrebt wird.

    ELLEN auf Ærø angekommen
    Am 1.10.2017 ist der Neubau für die Strecke Søby-Fynshav bei der Werft in Søby zur Endausrüstung eingetroffen. Läuft alles nach Plan, dann sollte sie Anfang Juni in Dienst gehen. Gleichzeitig wurde bekannt, dass sich Ærøfærgerne nicht von der SKJOLDNÆS trennen, sondern diese auf der Strecke Søby-Faaborg weiterbeschäftigen wird.

    FAABORG III möglicherweise bald hybrid
    Faaborg Kommune lässt untersuchen, ob ein (teilweiser) Austausch der Diesel möglich ist. Die Motoren sollen (planmäßig?) 2019 ersetzt / modifiziert werden. Die Reederei rechnet mit etwa 300.000 DKr Einsparung im Jahr.

    Untersuchung zu neuer Samsø-Fähre
    Samsø Kommune lässt ermitteln, ob und wie ein Passagierkatamaran zwischen Samsø und Aarhus eingesetzt werden könnte. Die Kosten für einen Neubau werden auf 30 – 35 Millionen DKr. geschätzt, dazu kommen etwa 12,5 Millionen DKr jährliche Betriebskosten. Die private Reederei Samsø-Aarhus Expressen hatte letztendlich keinen Erfolg auf der Strecke (und auch keine Hilfe von der Kommune erhalten…).

    ENDELAVE fährt weiter
    Horsens Kommune hatte vor einiger Zeit die Zukunft der ENDELAVE (Snaptun-Endelave) infrage gestellt und über einen Ersatz nachgedacht. Davon ist man nun abgerückt und wird sich erst wieder 2023 damit beschäftigen Zwischenzeitlich wurde aus Kostengründen die Reisezeit um 7 Minuten verlängert, was monatlich etwa 9.500 l Treibstoff spart.

    Molslinjen vor Umzug in Aarhus
    Der Stadtrat in Aarhus hat einen Bebauungsplan erlassen, demnach Molslinjen sein Fährterminal verlegen kann. Das neue Areal im Østhavnen würde das Verkehrsaufkommen im Innenstadtbereich entlasten. Den Planungen nach könnte 2020 das neue Terminal fertiggestellt sein.

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